Erfahrungsberichte Ausrüstung

Im Folgenden berichten wir von unseren Erfahrungen mit unserer Ausrüstung. Dieser Teil wird im Laufe der Zeit immer weiter aktualisiert und ergänzt.


Tunnelzelt Robens Osprey 3EX

Tunnelzelt Robens Osprey 3EX
Tunnelzelt Robens Osprey 3EX

(Stand 24.02.2019)

 

Nach mehr als 4 Monaten berichten wir hier über unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Robens Osprey 3EX Zelt.

 

Was uns an dem Tunnelzelt sehr gut gefällt sind das Packmaß (48x16cm) und das geringe Gewicht (2,97Kg). Außerdem ist das Zelt binnen kürzester Zeit auf- und auch wieder abgebaut und steht sehr stabil. Wie bei Tunnelzelten üblich ist es kein alleinstehendes Zelt, sondern muss mit Heringen abgespannt werden.

 

Das Zelt hielt bisher starken Regengüssen und Wind ohne Probleme stand. Unsere Sachen im Vorraum, und wir im Schlafraum, blieben trocken.

 

Der Vorraum bietet genügend Platz um unsere Sachen wettergeschützt zu verstauen. Bei uns finden dort bspw. 2 große wasserdichte Packsäcke (jeweils 60ltr.), 1 kleiner wasserdichter Packsack (30ltr.), 2 Kites, 1 Kitepumpe, unsere beiden Tankrucksäcke, zwei Paar Motorradstiefel, unsere Campingstühle und ein wenig Kleinkram ihren Platz. Dennoch bietet es noch die Möglichkeit um durch den Vorraum in den Innenraum zu gelangen. Der Vorraum an sich besitzt keinen Boden.

 

Der Schlafraum ist gut dimensioniert. Lt. Herstellerangabe sollen hier 3 Personen Platz finden. Das können wir nicht bestätigen. Mit zwei Luftmatratzen bleibt links oder rechts gerade noch Platz für 2 Helme und ein paar Klamotten. Für Kai, der ca. 185cm ist, ist das Zelt fast zu kurz. Er stößt nachts immer wieder mit den Füßen an.

 

Bis jetzt benutzten wir das Zelt in Temperaturen zwischen 0 und 38 Grad. Das Zelt ist sehr gut isoliert. Man spürt einen klaren Temperaturunterschied zwischen Vor- und Schlafraum. Wenn ein Lüftchen geht, funktioniert die Luftzirkulation einwandfrei. Die 4 Belüftungsöffnungen können je nach Belieben per Reißverschluss auf- und zugemacht werden.

 

Zum Zeitpunkt unseres Kaufs (Ende 2017), und auf Nachfrage beim Hersteller, gibt es leider kein Footprint für das Zelt. Da wir dies aber als sehr nützlich erachten, auf verschiedenen Untergründen campieren und lange etwas von dem Zelt haben möchten, mussten wir eine Alternative finden. Anhand der Maße der Grundfläche schauten wir uns bei anderen Herstellern um und sind fündig geworden. Funktioniert einwandfrei.

 

Wir mussten leider feststellen, dass sich die 3 Stangen mit der Zeit leicht verbogen haben und das Zelt stellenweise ausbleicht. Des Weiteren wird das Außenzelt an manchen Stellen porös und es entstehen kleine Löcher. Diese sind bis jetzt aber noch im Rahmen. Das Zelt befindet sich meistens im aufgebauten Zustand, deshalb können wir aktuell nicht verstehen, warum sich Stockflecken bilden. Diese treten an Stellen der Belüftung und am Innenzelt auf. Aktuell können wir uns noch keinen Reim darauf bilden woher diese kommen. Wir haben den Hersteller kontaktiert und warten auf eine Info.

 

Leider hat sich nach wenigen Wochen der Klettverschluss am Zelteingang abgenutzt, sodass dieser nur noch eingeschränkt hält.

 

Die mitgelieferten Heringe haben sich gleich beim ersten Aufbau samt Kopf verbogen und verformt, sodass sie nicht mehr verwendbar waren. Wir haben diese reklamiert und Ersatz bekommen. Für unsere Reise haben wir uns jedoch für andere, hochwertigere Heringe entschieden, um die meisten Böden abdecken zu können (von Sand bis harten Boden).

 

Prinzipiell sind wir mit dem Zelt zufrieden. Für unsere Motorradreise sind das kleine Packmaß und das geringe Gewicht entscheidend. Der schnelle Aufbau ist ebenfalls von Bedeutung, damit wir nach stundenlangem Fahren, oder bei 30 Grad Celsius, unser Zuhause schnell aufgebaut haben und einen gemütlichen Abend einläuten können.

 

Enttäuschend ist nur, dass nach so kurzer Zeit oben genannte Probleme aufgetreten sind.

 

Von einem Zelt im mittel- bis hochpreisigen Segment (UVP des Herstellers: 739,95€) hatten wir uns mehr erhofft.

 

Laut Aussage des Herstellers sind Stockflecken normal. Wir sehen das nicht so! Nach knapp 5 Monaten Gebrauch darf ein Zelt, welches stets gepflegt, gereinigt und trocken verstaut wird, keine Stockflecken oder Löcher haben. Da uns leider nichts anderes übrig bleibt, haben wir die Tips von Robens entgegengenommen und das Zelt mit Haushaltsessig gereinigt. Mit mäßigem Erfolg.

 

Nachtrag 02.05.2019: Vor 2 Tagen ist uns während dem Aufbau eine Zeltstange gebrochen. Sowohl die Kontaktaufnahme zu Robens als auch zum Verkäufer brachten keine hilfreiche Unterstützung. Mit der mitgelieferten Hülse können wir das Zelt nun behelfsmäßig aufbauen. Wie lange diese hält wird sich zeigen. Eine Ersatzstange bzw. -Hülse werden wir so schnell nicht bekommen.

 

Nachtrag 12.08.2019: Nach ein paar weiteren Mails kam uns der Verkäufer  doch noch entgegen und hat uns, gegen Bezahlung der Versandkosten, eine neue Zeltstange nach Mexiko geschickt. Wir waren mit dieser jetzt zwei mal campen, doch leider ist diese jetzt schon verbogen und wird bald brechen. Nachdem wir gestern das Zelt abgebaut haben, kam eine weitere Stange verbogen zum Vorschein. Da die Reise mit diesem Zelt so nicht weitergehen kann, werden wir uns aktiv bei anderen Herstellern umschauen.

 

Wir sind wirklich sehr enttäuscht und hoffen in Zukunft ein Zelt zu finden, auf dass wir uns verlassen können!

 

Abschließend können wir für eine Langzeitreise durch mehrere Klimazonen keine Kaufempfehlung für dieses Zelt aussprechen.

 


Exped Synmat 7

Exped Synmat 7
Exped Synmat 7

(Stand 18.04.2019)

 

Wir sind mit den Matratzen sehr zufrieden. Ihr relativ kleines Packmaß (Herstellerangabe: 27x15cm) ist ideal für unsere Reise. Durch ihre dicke von 7cm bettet man sich sehr bequem. Durch die integrierte Pumpe ist das Aufpumpen binnen weniger Minuten erledigt. Das Zusammenlegen gelingt nach ein wenig Übung auch mühelos. Unserer Meinung könnte der mitgelieferte Packsack ein wenig größer sein. Man muss schon ein wenig stopfen, aber, geht schon.

 

Die Matte isoliert Wärme bzw. Kälte vom Boden sehr gut ab. Wir hatten in Chile nachts 0 Grad. Obwohl der Zeltboden kalt war, war es auf den Matten sehr gut aushaltbar. In der Atacamawüste bei knappen 30 Grad war der Zeltboden hingegen warm, fast schon heiß. Auf den Matten war davon fast nichts zu spüren.

 

Die Reinigung ist etwas mühsam. In warmen Gebieten, wie bspw. Ecuador, wo man öfters ohne Schlafsack oder Hütteninlet schlafen kann bzw. muss, bleiben Schweiß, restliche Sonnencreme oder auch Mückenspray auf der Oberfläche und bilden Flecken. Diese sind schwer zu entfernen. Der Hersteller meinte, es reiche die Matratze aufzupumpen und mit einem feuchten Tuch drüber zu fahren. Hat bei uns leider nicht funktioniert. Wir haben die Matten mit einem Schlauch gut nass gemacht und mit etwas Spülmittel auf einem Schwamm vorsichtig abgerieben. Das Resultat ist ok.

 

Leider haben sich bei einer Matte zwei Kammern verbunden, so dass in der Mitte ein großer Wulst entstanden ist (s. Fotos). Dies ist leider nicht reparierbar. Nach Kontakt mit Exped USA, werden wir anstandslos Ersatz bekommen. Hierfür vielen Dank!

 

Nachtrag 12.08.2019: Vor ein paar Tagen haben sich auch bei der zweiten Matratze die Kammern verbunden. Auch hier kommt uns Exped USA entgegen und schickt uns kostenlosen Ersatz. Wir freuen uns sehr darüber und sagen erneut Vielen Dank dafür!

 

Fazit: Sehr bequem und super Packmaß. Sehr netter Kontakt mit dem Hersteller. Wir haben stets schnelle, informative und unterstützende Antworten bekommen. Wir würden die Matten jederzeit wieder kaufen.

 


Sea to Summit Aeros Ultralight Pillow

Sea to Summit Aeros Ultralight Pillow
Sea to Summit Aeros Ultralight Pillow

Stand 18.04.2019

 

Das Packmaß ist unschlagbar (Herstellerangabe: 5,5 x 8,5 cm, 70 g). Binnen weniger Sekunden ist das Kissen aufgeblasen und kann benutzt werden. Je nach Belieben schläft man mit etwas mehr oder weniger Luft. Die Regulierung ist einfach, da sich der Luftein- und Auslass im selben Ventil befinden.

 

 

Leider verliert ein Kissen schon nach den ersten Monaten Luft. Das Problem haben wir bis jetzt noch nicht gefunden und man erkennt auch keine Risse oder Löcher. Ein- bis zweimal pro Nacht müssen wir das Kissen erneut aufblasen. Wirklich sehr schade, da man sehr gut auf ihnen schläft. Wir bewahren die Kissen in dem mitgelieferten Säckchen auf und legen es aufgeblasen immer direkt auf die Matratze.

 

 

Den Hersteller haben wir kontaktiert. Wir bekommen anstandslos Ersatz zugeschickt. Hierfür vielen Dank!

 

 

Fazit: Wir sind sehr zufrieden mit den Kissen, man schläft super auf ihnen und das Packmaß ist der Hammer. Der Kontakt mit dem Hersteller war einwandfrei.

 


Woodboard Split 138

Woodboard Split
Woodboard Split

Geteiltes Board gleich doppelt Spaß!
--> Motorradfahren und Kitesurfen

Im Lieferumfang waren:
Das Woodboard Split (138 x 44)
Finnen
Pads und Schlaufen
Handle
Benötigte Schrauben
Ein Inbusschlüssel
Was im Zubehör fehlte, war ein Kreuzschlitzschraubendreher. Dieser wird benötigt, um die Finnen, die Pads und Schlaufen und den Handle zu montieren.

Um alles sicher auf unseren Motorrädern zu transportieren, haben wir uns noch eine Splitboard-Taschen von einem anderen Hersteller gekauft.

Der Aufbau benötigt zu Beginn ein wenig Zeit, eine Anleitung lag nicht bei.
Learning by doing.

So montieren wir das Board:
1. Das Board mit den 7 Inbusschrauben zusammensetzen und verschrauben.
2. Die Pads je nach Vorliebe auf dem Board ausrichten und zusammen mit den Schlaufen auf das Board schrauben (ein wenig fummelig).
3. Den Handle auf das Board schrauben (hier fehlen Unterlagsscheiben o.ä. und so sitzt der Handle nicht satt auf dem Board sondern hat ein wenig Spiel)
4. Montage der Finnen.
5. Raus gehen und ´ne Menge Spaß haben!

Für unsere Könnenstufe und für unseren Trip ist das Board eine super Wahl!
Der Aufbau geht nach ein paar Mal immer besser von der Hand und wir sind schneller auf dem Wasser.
Das Board geht früh los und läuft sehr gut Höhe. Auch kleinere Wellen oder Shorebreak sind kein Problem.
Wir (60Kg und 85Kg) benutzen das Board mit 9-er und 12-er Freeride / Wave-Kites.
Die Schlaufen lassen sich per Klettverschluss sehr leicht einstellen, sind Barfuß sehr bequem und
passen auch mit dickeren Neoprenschuhen.

Die Schrauben lockern sich ein wenig. Wir ziehen diese vor jedem Mal kiten ein wenig nach.